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1974 wird Dr. Peter Schirmbeck Museumsleiter in Rüsselsheim. Er gestaltet den Neuaufbau des Museums mit Schwerpunkten auf Industriegeschichte und Industriekultur

Nicht nur die Technik verändert sich...


Als Museumsleiter entwickelt Dr. Peter Schirmbeck eine neue Konzeption, die erstmals nicht nur - wie bisher üblich - die technische Seite der Industrialisierung zeigt, sondern auch die menschliche und soziale.

sondern auch die Menschen: Opel-Arbeiter 1876


Als Museumsleiter entwickelt Dr. Peter Schirmbeck eine neue Konzeption, die erstmals nicht nur - wie bisher üblich - die technische Seite der Industrialisierung zeigt, sondern auch die menschliche und soziale.

und Opel-Arbeiter 1902.


Cover der Veröffentlichung der UNESCO.

museum, Volume XXX, Nr. 1, 1981
Zum ersten Mal erscheint ein Belegschaftsfoto
eines Industriebetriebes als Titelbild.


Hessen. Denkmäler der Industrie und Technik. Das Buch erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die erstmals 1986 gezeigt wird.


Morgen kommst Du nach Amerika. Erinnerungen an die Arbeit bei Opel 1917-1987


Aus dem Buch "Museums of Influence". Das Rüsselsheimer Museum 1987 wird auf Grund der internationalen Ausstrahlung seiner neuen Konzeption zur Darstellung der Industriegeschichte unter die 37 einflussreichsten Museen der Welt eingereiht.


Das Buch "Fabrikstadt Opel - 130 Jahre Industriearchitektur von Weltrang" erscheint zur zugehörigen Ausstellung.


Erste konzeptionelle Zusammestellung der Route der Industriekultur, Dr. Peter Schirmbeck, Februar 2000

Erste konzeptionelle Zusammestellung
der Route der Industriekultur,
Dr. Peter Schirmbeck, Februar 2000


Erste Karte zum Verlauf der Route der Industriekultur Rhein-Main, Dr. Peter Schirmbeck, Februar 2000

Erste Karte zum Verlauf der Route der
Industriekultur Rhein-Main,
Dr. Peter Schirmbeck, Februar 2000


Die inhaltliche und die räumliche Konzeption der Route der Industriekultur werden zusammen mit einer Ausstellung im Peter-Behrens-Bau der ehemaligen Farbwerke Höchst der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die von Dr. Peter Schirmbeck
ausgearbeitete inhaltliche Konzeption der
Route der Industriekultur Rhein-Main.


1974

Museumsleiter in Rüsselsheim. Neuaufbau des Museums mit Schwerpunkten auf Industriegeschichte und Industriekultur.

1976

Eröffnung der Hauptabteilung I "Vom Beginn der Industrialisierung bis 1945".

Der Museumsleiter entwickelt für diese Abteilung eine neue Konzeption, die erstmals nicht nur - wie bisher üblich - die technische Seite der Industrialisierung zeigt, sondern auch die menschliche und soziale.

Sukzessiver Aufbau einer Kunstsammlung "Industrie, Technik, Arbeitswelt in der Kunst".

1979

Eröffnung der Hauptabteilung II "Rüsselsheim vom Mittelalter bis zum Beginn der Industrialisierung".

1980

Für die neue Konzeption zur Darstellung der Industriegeschichte wird das Museum in Straßburg mit dem Museumspreis des Europarats ausgezeichnet.

"Der Preis des Europarates für ein Museum, das einen besonders beachtlichen Beitrag zur Entwicklung und Bereicherung eines europäischen Bewußtseins geleistet hat, geht diesmal an das Städtische Museum Rüsselsheim, von dem das Preiskomitee glaubt, daß es gegenwärtig eines der bedeutendsten und einflußreichsten Museen Europas ist. In seiner Grundauffassung, seinem Aufbau, seinem erzieherischen Beitrag und seinem Sinn für soziale und moralische Verantwortung liefert Rüsselsheim einen neuen und wertvollen Beitrag des Geschichtsverständnisses einer industrialisierten Gemeinschaft." (Begründung der Jury für die Preisvergabe)

Berufung zum Mitglied des Deutschen Werkbundes.

1981

Die UNESCO stellt die kulturelle Innovation des Rüsselsheimer Museums weltweit in ihrer Publikation "Museen, Mensch und Gesellschaft" vor.

Museumsleiter Dr. Peter Schirmbeck wird für 10 Jahre als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in die internationale Jury des Museumspreises des Europarats berufen. Begutachtung von Industriemuseen in ganz Europa.

In Folge der internationalen Auszeichnung des Museums wird die neue - neben der Technik auch den Menschen und die soziale Entwicklung einbeziehende - Darstellung der Industriegeschichte durch Museumsdelegationen und Konferenzen (Manchester, London, Paris, Metz, Steyer, St. Etienne, Ljubeljana, Zagreb, Palermo, Porto, Lübeck, Hamburg, Berlin, Bielefeld, Essen, Dortmund, Oberhausen, Bonn, Bad Homburg v. d. H, Gelnhausen, Frankfurt/M, Offenbach, Hanau, Nürnberg, München uva.) auf europäischer und nationaler Ebene rezipiert.

Gründung und Leitung des ersten Arbeitskreises zur Industriegeschichte in Hessen innerhalb des Hessischen Museumsverbandes.

Promotion im Fach Kunstgeschichte über die Darstellung industrieller Arbeit in der Kunst.

1982

Sonderausstellung "Anfänge der Modernen Welt - Arbeit, Technik, Kultur in den Kupferstichen der Enzyklopädie 1750-1780".

1986

Ausstellung "Hessen - Denkmäler der Industrie und Technik". Erster und bisher einziger Gesamtüberblick zum industriellen Erbe in Hessen. Die Ausstellung wird vom Museum der Stadt Rüsselsheim in Kooperation mit dem Land Hessen und dem Hessischen Museumsverband realisiert. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch den damaligen hessischen Ministerpräsidenten, anschließend wurde sie im Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt, sowie zwei Jahre lang im Rahmen einer Wanderausstellung in ganz Hessen gezeigt.

Der Ausstellungskatalog erscheint zugleich als Buch.

Tagung "Industriegeschichte im Museum" in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Museumsverband.

1987

Durchführung eines Oral-History-Projektes zu Lebenserinnerungen von Industriearbeitern, dessen Ergebnisse als Buch unter dem Titel "Morgen kommst Du nach Amerika - Erinnerungen an die Arbeit bei Opel 1917-1987" erscheinen.

Das Rüsselsheimer Museum wird auf Grund der internationalen Ausstrahlung seiner neuen Konzeption zur Darstellung der Industriegeschichte im Buch "Museums of Influence" unter die 37 einflussreichsten Museen der Welt eingereiht (Kenneth Hudson, "Museums of Influence", London, New York, 1987).

Abbildung der Drehwand mit Belegschaftsfotos im Buch "Museums of Influence".

1989

Eröffnung der Hauptabteilung "Mensch und Natur von der Urgeschichte bis zur Industriezeit", die sich schwerpunktmäßig mit der Veränderung der Natur durch die Industrialisierung beschäftigt.

1980-1990

Beratungstätigkeit für Museen im Bereich Industriekultur im In- und Ausland, u.a. Darmstadt, Bielefeld, Paris, Mulhouse.

1996

Ausstellung "z.B. Kollwitz und Tinguely. Graphiken, Gemälde, Plastiken zu Technik, Arbeit, Industrie vom 18. bis zum 20. Jahrhundert."

1997-2000

In einem 3-jährigen Kooperationsprojekt zwischen dem Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim und der Adam Opel AG erforschte der Museumsleiter erstmals die in 130 Jahren gewachsene Industriearchitektur des Rüsselsheimer Opel-Werkes auf einer Fläche von 2,5 Quadratkilometern.

Die zugehörige Ausstellung und die Buch-Publikation "Fabrikstadt Opel, 130 Jahre Industriearchitektur von Weltrang" lenken den Blick des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen auf die architektonische Bedeutung des Opel-Areals. Das vom Landesamt beauftragte Gutachten bescheinigt dem Areal 'Weltrang'.

2000

Museumsleiter Dr. Peter Schirmbeck entwickelt die Idee zur Route der Industriekultur Rhein-Main.

Der Planungsverband Frankfurt Rhein-Main übernimmt die Idee zur Route und beauftragt Dr. Peter Schirmbeck mit der Erarbeitung der inhaltlichen Konzeption.

2001

Die inhaltliche und die räumliche Konzeption der Route werden zusammen mit einer Ausstellung im Peter-Behrens-Bau der ehemaligen Farbwerke Höchst der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Frankfurter Rundschauf beauftragt ihn mit der Konzipierung einer 40-teiligen Serie zur Route der Industriekultur Rhein-Main.

Die Frankfurter Rundschau bauftragt ihn mit der Ausarbeitung je einer Schifffahrt entlang der Route nach Westen und Osten.

2004

Eröffnung der Hauptabteilung V des Museums "Rüsselsheim von der Nachkriegszeit bis zum Roboter" in Fortführung der Konzeption der ersten industriegeschichtlichen Abteilung von 1830 bis 1945.

2005

Auf Einladung des National Museums of American History stellt Museumsleiter Dr. Peter Schirmbeck die industriegeschichtlichen Abteilungen des Museums und die Route der Industriekultur auf einem internationalen Kongress in Washington vor.

Das von der hessischen Landesregierung beauftragte Gutachten zum Kulturraum Rhein-Main stellt im Bezug auf das Rüsselsheimer Museum fest: "International herausragend ist das Rüsselsheimer 'Stadt- und Industriemuseum', das innerhalb der weltweiten Museumsszene seit den 1980er Jahren eine einflussreiche Avantgardestellung bei der inszenatorischen Erschließung von Industrie- und Sozialgeschichte einnahm und dafür vielfach ausgezeichnet wurde."

2006

Die 2005 gegründete KulturRegion Frankfurt RheinMain übernimmt die Route der Industriekultur Rhein Main in ihren Aufgabenbereich.

Im Facharbeitskreis zur Route vertritt Museumsleiter Dr. Peter Schirmbeck die Stadt Rüsselsheim und ist als Fachgutachter der inhaltlichen Konzeption der Route tätig.

2008

Dr. Peter Schirmbeck tritt im Alter von 65 Jahren als Museumsleiter in den Ruhestand.

Im Auftrag der Stadt Rüsselsheim erarbeitet Dr. Peter Schirmbeck die Konzeption für ein Zentrum für Industriekultur im Opel-Forum als Zentrale der Route der Industriekultur Rhein-Main.

2011

Schiffahrten, Führungen und Vorträge zur Route der Industriekultur oder zur Industriegeschichte insgesamt mit Dr. Peter Schirmbeck können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Schifffahrt mit Vortrag von Dr. Peter Schirmbeck